"Tauchfahrt?" auf der Ostsee

vom 18.-21.07.2002

es wurde ganz anders......

back

Die im Maerz diesen Jahres ausgelobte Tauchfahrt entfernte sich mit zunehmenden Einschreibungen mehr und mehr vom Grund der Ostsee zur Wasseroberfläche. Wir alle sind davon überzeugt, dass Bruno der Schirmherr des gesamten Events diese Entwicklung sowohl in der aufwendigen Vorbereitung, als auch an Bord gründlich genossen hat.

War er sich doch im letzten Jahr bereits mit Sven sicher, das man ein von der Stadt Greifswald unterstützten Tauchverein nicht mit der Idee eines Wassersportevents vergewaltigen kann. Stück für Stück sollte die "Artur Becker" und ihre Besatzung einer Metamorphose unterzogen werden.

Was keiner vorher wissen konnte war, das Kapitän, Maschinist und Besatzung bis auf kleine Ungereimtheiten (z.Bsp.fuer was ist eine Nebelglocke? oder, wieso Ölwechsel an der Bordwand?) keinerlei Wiederstand leistete. Im Gegenteil, schnell erwischten wir den Maschinist "Horst" bei einer sehr hilfreichen Inspektion der Jetpumpe, die trotz Limbis nächtelanger Vorbereitung der stundenlangen Dauerbelastung nicht immer stand hielt.

War der von Otto zur Verfügung gestellte Jetski doch einst für Rennen seiner Klasse auf 90 PS getunt worden, und nicht dafür ausgelegt, 10 Jungstars stundenlang vor der malerischen Küste Kap Arkonas langzujallern.

Wollen wir uns doch bei der Gelegenheit gleich bei allen Urlaubern des 20.07.02 entschuldigen, die ein idyllisches Wochenende am Kreidefelsen gebucht hatten, und statt dessen erleben mußten, wie die letzte Möwe vom Uferstein gebohnt wurde. Also liebe Urlauber, die sechskoepfige Crew des 15 Uhr-Schlauchbootes waren keine Biologen, sondern lediglich Teammitglieder auf der Suche nach dem stillsten Strandabschnitt.

Kennern des Wassersports wäre allerdings der für dieses Schlauchboot überdimensionierte "Jonsen" von Froesi aufgefallen, der zweifelsohne dafür ausgelegt war, den Jetski beim Wakeboarden tatkräftig zu unterstützen. Insgesamt wurden gut 200Liter Super Plus in 20h Fun umgewandelt, wobei der Druck an Warteschlage nur während der Mahlzeiten nachließ.

Ein außerordentliches Dankeschön an dieser Stelle auch an unseren Koch, dessen für alle zugängliche Küche zeitweise arg unter Druck geriet. Sicherlich eine völlig neue Erfahrung, daß nasse in Neopren gehüllte Menschen geschickt ganze Bestandteile einer Mahlzeit vom Herd fingern können, und man die leeren Töpfe erst Stunden später Achtern wiederfindet.

Letztlich währe da noch die umfangreiche Bewirtung mit Genußmittel einzelner Teammitglieder zu würdigen, mit dessen Schlüsselsatz wir uns bis 2003 verabschieden.

"Mensch Biber...., ausatmen hab ich gesagt"

>>back

  > back eventkalender

  > products guide 

Webmaster Frank Schuck Team NLEx