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Die
im Maerz diesen Jahres ausgelobte Tauchfahrt entfernte sich
mit zunehmenden Einschreibungen mehr und mehr vom Grund der
Ostsee zur Wasseroberfläche. Wir alle sind davon überzeugt,
dass Bruno der Schirmherr des gesamten Events diese Entwicklung
sowohl in der aufwendigen Vorbereitung, als auch an Bord gründlich
genossen hat.
War
er sich doch im letzten Jahr bereits mit Sven sicher, das man
ein von der Stadt Greifswald unterstützten Tauchverein
nicht mit der Idee eines Wassersportevents vergewaltigen kann.
Stück für Stück sollte die "Artur Becker"
und ihre Besatzung einer Metamorphose unterzogen werden.
Was keiner vorher wissen konnte war, das Kapitän, Maschinist
und Besatzung bis auf kleine Ungereimtheiten (z.Bsp.fuer was
ist eine Nebelglocke? oder, wieso Ölwechsel an der Bordwand?)
keinerlei Wiederstand leistete. Im Gegenteil, schnell erwischten
wir den Maschinist "Horst" bei einer sehr hilfreichen
Inspektion der Jetpumpe, die trotz Limbis nächtelanger
Vorbereitung der stundenlangen Dauerbelastung nicht immer stand
hielt.
War der von Otto zur Verfügung gestellte Jetski doch einst
für Rennen seiner Klasse auf 90 PS getunt worden, und nicht
dafür ausgelegt, 10 Jungstars stundenlang vor der malerischen
Küste Kap Arkonas langzujallern.
Wollen
wir uns doch bei der Gelegenheit gleich bei allen Urlaubern
des 20.07.02 entschuldigen, die ein idyllisches Wochenende am
Kreidefelsen gebucht hatten, und statt dessen erleben mußten,
wie die letzte Möwe vom Uferstein gebohnt wurde. Also liebe
Urlauber, die sechskoepfige Crew des 15 Uhr-Schlauchbootes waren
keine Biologen, sondern lediglich Teammitglieder auf der Suche
nach dem stillsten Strandabschnitt.
Kennern des Wassersports wäre allerdings der für dieses
Schlauchboot überdimensionierte "Jonsen" von
Froesi aufgefallen, der zweifelsohne dafür ausgelegt war,
den Jetski beim Wakeboarden tatkräftig zu unterstützen.
Insgesamt wurden gut 200Liter Super Plus in 20h Fun umgewandelt,
wobei der Druck an Warteschlage nur während der Mahlzeiten
nachließ.
Ein
außerordentliches Dankeschön an dieser Stelle auch
an unseren Koch, dessen für alle zugängliche Küche
zeitweise arg unter Druck geriet. Sicherlich eine völlig
neue Erfahrung, daß nasse in Neopren gehüllte Menschen
geschickt ganze Bestandteile einer Mahlzeit vom Herd fingern
können, und man die leeren Töpfe erst Stunden später
Achtern wiederfindet.
Letztlich
währe da noch die umfangreiche Bewirtung mit Genußmittel
einzelner Teammitglieder zu würdigen, mit dessen Schlüsselsatz
wir uns bis 2003 verabschieden.
"Mensch
Biber...., ausatmen hab ich gesagt"
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